Systemintegrationstest

Bevor ein neu entwickeltes Softwaresystem genutzt werden kann, müssen diverse Tests erfolgen, um eventuelle Fehler zu lokalisieren und zu beheben. Die Schnittstellen unterschiedlicher Systeme müssen bestimmt werden. Da die Softwarelösungen oft unabhängig voneinander entwickelt werden, am Ende aber im Zusammenspiel einwandfrei funktionieren sollen, werden sie im Vorhinein zusammen getestet. Der Sinn hinter dem Systemintegrationstest ist, Störfaktoren zu beseitigen schon bevor die Systeme in einer Umgebung (z. B. frei zugänglich in einem AppStore) für den Kunden zusammentreffen. Das Ziel dahinter ist, Fehler früh zu finden und damit Kosten für Wartung und Weiterentwicklung der Software einzusparen.

Hierfür wird der Test in die frühen Entwicklungsphasen ins System integriert, um Fehlern vorzubeugen. Zuerst wird ein Teilintegrationstest gemacht, bei dem festgelegt wird, welche Systeme und Schnittstellen sich integrieren lassen und testbar sind.

Nachdem alle gefundenen Fehler des Teilintegrationstests behoben sind und die Ausführung der Systeme stabil ist, folgt ein End-To-End Test aller Systeme. Dieser Schritt des Systemintegrationstests wird auch Konzerttest genannt, da hier getestet wird, wie harmonisch das Zusammenspiel der Softwaresysteme ist. Ab diesem Punkt ist der Kunde manchmal schon in die Abnahme der Softwarelösung eingebunden.