Nicht-funktionales Testentwurfsverfahren

Das Ziel von nicht-funktionalen Testverfahren ist es, Fehlfunktionen eines Softwaresystems aufzudecken bezüglich seiner Eigenschaften, wie zum Beispiel Sicherheit, Performanz, sowie Benutzbarkeit.

Die Performanz sagt aus, wie leistungsstark das System unter normalen und erschwerten Bedingungen (lange andauernde Nutzungszeit, viele Benutzer gleichzeitig, hohe Datenmengen, etc.) ist. Hier soll die spätere alltägliche Arbeitssituation simuliert werden.

Die Sicherheit ist ein wichtiger Punkt bei der Nutzung von Softwaresystemen, um diese vor dem Zugriff unbefugter Personen zu schützen. Durch Provokationstests werden Angriffe von anderen Systemen simuliert. Wichtig ist es, für den Test Referenzdaten zu nutzen, um die echten Daten vor einem Verlust zu schützen.

Die Benutzbarkeit eines Systems kann durch ausgewählte Benutzer erfolgen, die einen Prototypen des Systems testen oder die Software im Entwicklungsprozess regelmäßigen Benutzertests unterziehen. Manchmal wird hierfür der Kunde selbst hinzugezogen, der vor Veröffentlichung des Systems seine Meinung an den Produzenten der Software weiter geben soll.